Allgemein

Rückblick: 51. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie zum Thema „Angewandte Sportpsychologie“

von links: Helena Rudi (JGU), Dr. Nils Pixa (TU Chemnitz), Fabian Möller (SpoHo), Dr. Fabian Steinberg & Fabian Thomas (JGU).

Parallel zur 32. Jahrestagung der dvs-Sektion Sportpädagogik in Heidelberg fand auch die 51. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) vom 30.05-01.06.2019 in Halle (Saale) statt. Vertreten wurde das Institut nicht nur durch Kollegen aus der Sportpsychologie, sondern auch durch die Abteilung der Sportpädagogik/Sportdidaktik. Die Mitarbeiterin Helena Rudi nahm mit einem Vortrag zum Thema "Entwicklung eines Testinstruments zur Messung des tänzerischen Selbstkonzepts bei Kindern im Alter von 8-12 Jahren" teil, in welchem sie neben der methodischen Vorgehensweise auch erste Ergebnisse aus dem Projekt KuBiTanz-Kulturelle Bildungsforschung im Tanz vorstellte.

Rückblick: dvs-Jahrestagung Sportpädagogik in Heidelberg

Vom 30.05. bis 01.06.2019 fand in Heidelberg die Jahrestagung der dvs-Sektion Sportpädagogik statt.

Die Abteilung Sportpädagogik/Sportdidaktik war mit Tim Bindel, Claudia Steinberg (nicht auf dem Foto), Christian Theis, Laura Trautmann und Maren Zühlke vertreten.

Innerhalb des Tagungsthemas "Bewegung und Sport im Horizont von Jugend- und schulpädagogischer Forschung" konnten interessante Eindrücke für die eigene Forschungs- und Lehrtätigkeit gewonnen werden.

Tim Bindel und Christian Theis präsentierten im Arbeitskreis "Bewegungsorientierte Jugendkulturen zwischen Fitnessstudio und Olympia" ihre Forschung innerhalb der Thematik "Fitness - Eine Wissenskultur erobert den Jugendsport".

DGfE Jahrestagung Sportpädagogik 2019 in Mainz

Die Jahrestagung der DGfE-Kommission Sportpädagogik findet vom 28.-30.11.2019 in Mainz statt. Die Abteilung Sportpädagogik/Sportdidaktik lädt zum Austausch innerhalb des Tagungsthemas "Bewegte Freizeiten als Referenzen institutioneller Bildung" ein.

Alle weiteren Informationen (z.B. den Call for papers) finden Sie auf der Tagungs-Website. Die Anmeldephase läuft bereits:

http://dgfe-sportpaedagogik-2019.uni-mainz.de/

Welche Forschung braucht die Kulturelle Bildung?

Angesichts der stetig wachsenden Bedeutung der Kulturellen Bildung in den unterschiedlichen Forschungsfeldern fand vom 14.-15.03.2019 die Tagung „Welche Forschung braucht die Kulturelle Bildung? Aktuelle Befunde, Diskurse und Praxisfelder“ in Kooperation des Rats für Kulturelle Bildung mit dem Institut für Sportwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt. Zahlreiche Projekte der aktuell noch laufenden Förderlinien des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung), bspw. „Forschung in der Kulturellen Bildung“ oder „Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung“, aber auch andere Forschungsvorhaben und -ergebnisse bundesweiter Institute wurden dabei präsentiert und diskutiert. Vertreten waren vielfältige Felder der Kulturellen Bildung wie Tanz, Musik, Theater, Architektur oder Kunst. Neben konstruktiver Diskussionen hinsichtlich methodischer Settings wurden auch feldimmanente Begriffe diskutiert und im Kontext spezifischer Fragestellungen reflektiert. Innerhalb der Workshops konnte zudem verstärkt ein inhaltlicher Austausch unterschiedlicher Akteure stattfinden. Aber auch die Hauptvorträge konnten mir ihren facettenreichen Schwerpunkten neue Impulse hervorbringen.

Die Mitarbeiterin Helena Rudi war auf dieser Tagung als Leiterin zweier Panels vertreten und konnte neben neuen Eindrücken unterschiedlicher Forschungsfelder auch inspirierende Fragestellungen für die eigene Arbeit am Institut mitnehmen.

„Bildungswelten der Zukunft“ – BMBF-Bildungsforschungstagung in Berlin

Vom 12. bis zum 13. März fand im bcc in Berlin die BMBF-Bildungsforschungstagung mit dem Titel „Bildungswelten der Zukunft“ statt, zu welcher Mitglieder der Abteilung Sportpädagogik/Sportdidaktik, Maren Zühlke und Prof. Dr. Tim Bindel, als Aussteller mit dem Projekt „#digitanz – Digitalität und Tanz in der kulturellen Bildung“ auf dem Marktplatz eingeladen wurden. Die Veranstaltung bot einen schönen Rahmen, um das Projekt an Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen heranzutragen und neue interessante Kontakte zu knüpfen. Von vielen Seiten bestand Interesse an einer zukünftigen Umsetzung der im Projekt entwickelten digitalen Anwendungen im Schulunterricht. Dieses Interesse bestärkt uns in der Annahme, dass das Projekt viel Potenzial für die Zukunft bereit hält.

Rückblick: “Ethnographic & Qualitative Research Conference” (EQRC) der University of Nevada

Vom 25.-26. Februar 2019 fand in den Vereinigten Staaten in Las Vegas, Nevada, die „Ethnographic and Qualitative Research Conference“ (EQRC) statt. Die thematisch sehr weitreichende Konferenz gibt einen Einblick, wie vielfältig qualitative und ethnografische wissenschaftliche Methoden angewendet werden können. Besonders die im europäischen Raum noch wenig genutzte Form der Autoethnografie findet hier viel Beachtung.

Prof. Dr. Tim Bindel und Maren Zühlke durften ihre ethnografische Forschung mit dem Titel „Research in a Digitally-Mediated Dance Class – Digital Ethnography on Trial“ auf dieser internationalen Konferenz vorstellen und diskutieren. Besonders die digitale Thematik und, dass die Auswertung solcher Videodaten aus dem Unterricht nur mit Hilfe von Kontextinformationen erfolgen kann, stieß auf großen Zuspruch.

Die Konferenz war ein voller Erfolg, aus der viele neue Eindrücke und Forschungsideen mit zurück an die Universität Mainz genommen wurden.

 

Rückblick: dvs-Tagung „Sport und Raum“

Prof. Dr. Tim Bindel und Christian Theis aus der Abteilung Sportpädagogik/Sportdidaktik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gehörten dem Organisationskomitee der dvs-Kommissionstagung "Sport und Raum" an.

„Sport für den Menschen“ – sozial verantwortliche Intervention im Raum

Vom 3.-4. Oktober 2018 fand in Wuppertal die Jahrestagung der dvs-Kommission „Sport und Raum“ statt. Unter dem Titel „‚Sport für den Menschen‘ – sozial verantwortliche Intervention im Raum“ wurde sich Sport im Kontext seiner räumlichen Inszenierung gewidmet. Als Hauptvortragende konnten Ass.-Prof. Mag. Dr. Rosa Diketmüller (Universität Wien), Prof. Dr. Rolf Schwarz (PH Karlsruhe) und Prof. Dr. Fabian Kessl (Universität Wuppertal) gewonnen werden. Thematisch referierten die Keynote-Speaker über Mehrwert raumbezogener Analysen in Bildungssettings und öffentlichen Räumen, explorationsbezogene Bewegungs- und Spielrauminterventionen und gegenwärtige Raum-Konjunkturen. Die rund 50 TagungsteilnehmerInnen konnten in anschließenden Diskussionen zu regem und interessantem Austausch beitragen.

Das Tagungsprogramm wurde mit 10 Kurzvorträgen auf spannende Art und Weise ergänzt. Thematisch konnten diese Beiträge in drei Panels mit folgenden Titeln einsortiert werden: Sportentwicklung und Sportstätten der Zukunft, Sporträume im Interesse der Inklusionund Kommunale Sportgelegenheiten.

Im Zuge der Mitgliederversammlung wurde Prof. Dr. Robin Kähler feierlich als Vorsitzender der Kommission verabschiedet. Den Vorsitz übernehmen Dr. Hagen Wäsche (Vorsitz) und Prof. Dr. Tim Bindel (Vertretung). Neu im Team des Vorstands ist Prof. Dr. Rolf Schwarz.

Abwechslung zum meist im Sitzen verbrachten Tagungsalltag fanden die TeilnehmerInnen im abendlichen Rahmenprogramm, in dem man sich, ganz im Sinne der Kommission, mit Longboards oder Cross-Boccia durch den Wuppertaler Raumbewegen konnte. Die Tagungsstätte, welche abseits des Universitätsgeländes in den Wuppertaler Hardt-Anlagen gelegen war, bot hierfür die optimale Ausgangsposition.

Die Tagung wurde von einem Arbeitskreis organisiert, der sich aus den Standorten Wuppertal und Mainz zusammensetzte. Die Verantwortlichen blicken auf eine erfolgreiche und gut besuchte Tagung zu einer aktuellen Thematik zurück.

Prof. Dr. Eckart Balz (Bergische Universität Wuppertal): „Insgesamt hat es sich bewährt den schweren Versuch zu wagen eine thematische Mitte zu finden. Explizit hat mir die Vielfalt der Zugänge gefallen, was sicherlich auch eine Besonderheit der Kommission ‚Sport und Raum‘ darstellt.“

Prof. Dr. Tim Bindel (Johannes Gutenberg-Universität Mainz): „Schön war, dass man all die Themen gemeinsam und nicht räumlich getrennt bearbeiten konnte. Mit drei Haupt- und zehn Kurzvorträgen war der Input für die TeilnehmerInnen sicherlich anspruchsvoll, dennoch konnten wir so eine enorme Breite diskutieren, was den Tagungsverlauf äußerst kurzweilig gestaltet hat.“

Foto: Prof. Dr. Rolf Schwarz (PH Karlsruhe) während des 2. Hauptvortrages (Foto: Uni Mainz)