#digitanz – Digitalität und Tanz in der kulturellen Bildung (BMBF)

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt "#digitanz- Digitalität und Tanz in der kulturellen Bildung" der Verbundpartner Dr. Claudia Steinberg, Prof. Dr. Tim Bindel und Maren Zühlke (Universität Mainz) sowie Prof. Florian Jenett und David Rittershaus (Hochschule Mainz) wird standortübergreifend durchgeführt. Hierbei geht es um die Vorbereitung und Konzeption digitaler künstlerisch-kreativer Tools für die Arbeit mit Jugendlichen in der Tanzvermittlung im Schulsport. Bestehende digitale Tools aus dem tanzkünstlerischen Bereich werden gemeinsam weiterentwickelt, implementiert und angewendet. In der zweiten Projektphase wird standortspezifisch gearbeitet.

An der Universität Mainz zielt das Teilprojekt auf die Erhebung kooperativer Kreativ-Prozesse im Tanz, die ergänzend mit digitalen Medien vollzogen werden. Durch die Integration von digitaler Technik soll unter anderem die sich ändernde Ästhetik des Tanzes ethnografisch beobachtet, beschrieben und analysiert werden. Durch die Kooperation mit der Hochschule ergibt sich die Möglichkeit dafür ein videoimmanentes System zu nutzen, welches eine Videoannotation während der Live-Situation ermöglicht, um die ethnogarfische Forschungsarbeit digital zu unterstützen. Hierdurch soll ein Beitrag zur Erforschung kultureller Bildungsprozesse im Tanz geleistet werden.

Das Teilprojekt der Hochschule Mainz hat zum Ziel bestehende digitale Formen künstlerisch-kreativen Arbeitens im professionellen Tanz technisch sowie methodisch-didaktisch für die Arbeit mit Jugendlichen in der Schule aufzubereiten. Aus bereits bestehenden Methoden für die Erfassung und Vermittlung im zeitgenössischem Tanz bezüglich Software-Anwendungen und damit erfasster Daten werden interaktive, partizipative, ko-kreative und teils installative "digitale Tools" abgeleitet. Diese sollen in unterschiedlichen Formen und auf unterschiedlichen Geräten wie Smartphones und Tablets in der Arbeit mit Jugendlichen zum Einsatz kommen und im Zuge des Projekts um Möglichkeiten zur Erfassung des Vermittlungserfolgs kultureller Bildung erweitert werden.