Lehre

lehre2

Sportpädagogik als Wissenschaftsdisziplin

In der Veranstaltung "Grundlagen der Sportpädagogik" wird das für den weiteren Verlauf des Studiums relevante Grundwissen aus den Bereichen Sportpädagogik und Didaktik vermittelt. Es geht hauptsächlich um die Sportpädagogik als Wissenschaftsdisziplin, um pädagogische Themen des Jugendsports und um erzieherische Aspekte des Sports.
Das "Kolloquium Pädagogik" wird angeboten, um gezielt Bachelorarbeiten im Bereich der Sportpädagogik und -didaktik zu begleiten.
Im Master of Education biete die Veranstaltung "Analyse schulsportrelevanter Themen" als Angebot der Sportpädagogik einen Einblick in konkrete Aspekte des Schulsports. Die Auseinandersetzung z.B. mit Sport in sozialer Verantwortung dient dazu, die soziale Wirksamkeit des Sports zu analysieren.

 

Sportdidaktische Projekte im Studiengang: Master of Education

Die zweisemestrige Lehrveranstaltung „Sportdidaktische Projekte“ (4SWS) dient dazu Kenntnisse zur Planung, Durchführung und Evaluation sportdidaktischer Projektarbeit zu einem schulpraxisorientierten Thema zu erwerben. Dabei steht in einem ersten Schritt die Entwicklung von fächerübergreifenden Projektideen (z.B. Sport & Naturwissenschaften, Sport & Sprache, Sport & Musik/Kunst) im Vordergrund. Im zweiten Semester findet die Planung und Realisierung der von den Studierenden entwickelten Projektideen vorwiegend durch die Unterstützung unserer Kooperationsschulen statt. Die Projekte werden in der Universität vorbereitet und können auch außerhalb der Schule stattfinden. Die inhaltliche Betreuung geschieht über die Lehrkraft an der Universität. Es ist wünschenswert, dass die Projektvorhaben fachwissenschaftlichen Bezug aufweisen und auch außerhalb der Schul- und/oder Universitätsstätte stattfinden (z.B. im Mainzer Sand: siehe Projekt L.A.U.F. - Lehramtsausbildung angewandt und fächerübergreifend).

 

Frühkindliche Bewegungserziehung in Kooperation mit der Universitäts-Kita

Das Institut für Sportwissenschaft (Abteilung Sportpädagogik/-didaktik) kooperiert seit einigen Jahren mit der an der Universität Mainz ansässigen Kita. Hierdurch ist ein Bewegungsprojekt speziell für vierjährige Kinder entstanden. Das Projekt ist zentraler Bestandteil des Wahlbereiches in Modul 10 (weitere Sportarten und Bewegungsfelder) in den Studiengängen Bachelor of Arts sowie Bachelor of Education. Im Rahmen des Studienangebotes (4SWS) finden Theorie- sowie lehrpraktische Veranstaltungen zum Thema frühkindliche Erziehung und Bildung, neuro-kognitive und motorische Entwicklung sowie Unterrichts-gestaltung statt. Einen Schwerpunkt bildet zudem die motorische Entwicklungsdiagnostik. Das Wahlfach wurde vor vielen Jahren von Prof. W. Petter ins Leben gerufen und ab 1997 von Dörte Wessel-Therhorn übernommen, seit 2010 wird es von Dr. Claudia Steinberg geleitet. Entsprechend der Anzahl der Studierenden können in jedem Zyklus (Wintersemester + Sommersemester) bis zu 20 Kinder aufge-nommen werden. Seit der Übernahme des Wahlfaches durch Dr. Claudia Steinberg steht die „ganzheitliche kreative Bewegungserziehung” im Vordergrund. Das Gesamtkonzept, die theoretischen Grundlagen und die einzelnen Inhalte bauen auf den Konzeptionen „kreative Bewegungserziehung” (vgl. u.a. Tiedt, 1999; Neuber, 2000) und „Psychomotorische Bewegungserziehung” (vgl. u.a. Zimmer, 2004) auf. Dem Konzept der „ganzheitlichen kreativen Bewegungserziehung” liegt das Bild des Menschen als psycho-physio-soziale Einheit zugrunde; es berücksichtigt das Kind als selbstständig handelndes Wesen. Durch erlebnisorientierte Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen sollen im Elementarbereich grundlegende Lernprozesse in Gang gesetzt werden, die die Auseinandersetzung des Kindes mit seinem Körper sowie seiner dinglichen und sozialen Umwelt unterstützen. Obwohl das „Lernen durch Bewegung” im Vordergrund steht, dient die Bewegungserziehung in diesem Alter nicht der möglichst frühzeitigen Vorbereitung auf sportliche Aktivitäten. Sie ist grundlegender Bestandteil der kindlichen Erziehung, deren Ziel eine gesunde, harmonische Persönlichkeitsentwicklung des Kindes ist.

Weiterführende Links: http://www.kita.uni-mainz.de/

 

Allgemeine Lehrmethodik und Lehrpraktische Studien

Die Veranstaltungen "Allgemeine Lehrmethodik" und "Lehrpraktische Studien" befassen sich mit Analyse, Planung, Durchführung und Evaluation von Unterricht. Lehr- und lernmethodische Ansätze werden hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit in der Unterrichtspraxis im schulischen und außerschulischen Bereich reflektiert. Inhalte sind die Auseinandersetzung mit den erforderlichen Kompetenzen (nicht nur für das WAS, sondern insbesondere für das WARUM, WIE und WOMIT sensibilisieren), unterschiedlichen Lehr- und Lernarrangements (Bewusstsein für Komplexität und Vernetztheit schaffen) sowie videogestütztes Lehrverhaltenstraining (Unterrichtsbeobachtung, Wahrnehmen im unterrichtlichen Handeln unter besonderer Berücksichtigung von Konfliktsituationen, Sportlehrersprache, Einsatz von Medien, Beurteilung von Unterricht).